RPLC / SPS-Datenplattform
Prozessdaten verbinden.
Übersichtlich betreiben.
RPLC verbindet SPS-Kommunikation, Variablenverwaltung, Historie, Alarme und geplante Datenexporte in einer gemeinsamen .NET-10-Anwendung. S7Comm, S7Comm Plus/TLS und OPC UA werden über eine einheitliche, deutschsprachige Oberfläche eingerichtet und überwacht.
LIVELesen & Schreiben
HISTORYTrends & Alarme
EXPORTCSV & Konfiguration
Der aktuelle Stand
Mehr als eine Bibliothek.
Eine moderne Datenplattform.
RPLC trennt Protokollprovider, gemeinsame Datenmodelle und Anwendungen. Klassisches S7Comm, S7Comm Plus/TLS und OPC UA bleiben technisch eigenständig, werden im Host aber über ein gemeinsames Konfigurations- und Zustandsmodell verwaltet.
Jede SPS-Verbindung besitzt einen eigenen Client und eine eigene Fehlergrenze. Erwartbare Verbindungs-, Protokoll- und Eingabefehler werden als strukturierte Ergebnisse zurückgegeben, damit eine gestörte SPS weder andere Verbindungen noch die Anwendung beendet.
3 ProviderGetrennte Kommunikationswege mit gemeinsamen Verträgen.
.NET 10Moderne Bibliothek, Webhost und Windows-Service-Betrieb.
Ein InstallerSaubere Auslieferung ohne Entwicklungs- oder Kundendaten.
Kommunikationsprovider
Drei getrennte Wege.
Transparent im Funktionsumfang.
Jeder Provider besitzt eigene Sicherheits- und Adressierungsregeln. RPLC hält die Einrichtung trotzdem kompakt und unterstützt je nach SPS sowohl einfache als auch zertifikatsbasierte Verbindungen.
S7Comm über ISO-on-TCP
Eigenständiger klassischer Transport mit Setup Communication, Read Var, Write Var, ausgehandelter PDU-Größe und PDU-optimiertem Mehrfachlesen.
- Absolute S7-Adressen
- S7-300 / 400 / 1500
S7Comm Plus mit TLS
Symbolischer Zugriff auf S7-1500-Daten, optimierte Datenbausteine, Arrays und UDTs. Die Kommunikation verwendet TLS; Prüfung des SPS-Zertifikats und Benutzeranmeldung können abhängig von der SPS eingerichtet werden.
- Symbolisch & optimiert
- TLS · Zertifikatsprüfung optional
OPC UA Client
OPC-UA-Client mit Lesen, Schreiben und Variablenbrowser. Unterstützt sowohl None/None als auch SignAndEncrypt mit Zertifikat sowie optionale Benutzeranmeldung.
- Browse & Subscriptions
- None bis SignAndEncrypt
WeiterverwendungREST, Historie und frei konfigurierbare CSV-Aufträge stellen Werte für weitere Systeme bereit.
SicherheitsprinzipZertifikate und Zugangsdaten werden geschützt verwaltet; Schreibfreigaben werden je Variable festgelegt.
Praxisdemo · simulierte Daten
Das Bedienkonzept.
Direkt im Browser.
Acht Ansichten der Browser-Demo zeigen das Bedienkonzept von RPLC 1.0.6 anhand der simulierten „Abfülllinie Nord“ – mit S7Comm, S7Comm Plus/TLS und OPC UA.
Dosierstation, Abfüllstation und Medienversorgung mit Transport, Sicherheitsart und Verbindungsaktionen.
Skalare Werte, Arrays und Strukturen mit Adressart, Datentyp, Schreibfeld und eindeutigem Anlagenbezug.
Der Ablauf zeigt Auswahl, Datentyp, Form, Größe und Zugriffsart; die Demo fragt keine reale SPS ab.
Erzeugte Untervariablen tragen klare Namen wie Abfüllstation.Status.Fuelldruck[0].
Feldname, Wertform, Datentyp und Byte-/Bit-Offset werden strukturiert konfiguriert; JSON bleibt Expertenmodus.
Mehrere Kanäle, Zoom, Zeitnavigation und zwei direkt verschiebbare Messcursor.
Alarmregeln, Hysterese, Verzögerung, Priorität und Ereignisliste in einem Arbeitsbereich; aktive Meldungen kehren automatisch in den Normalzustand zurück.
Aktive Alarme, SPS-Verbindungen und Datenqualität kompakt zusammengeführt.
Transparente Praxisdemo: Installierte Anwendung und öffentliche Demo verwenden dieselbe RPLC-UI-Bibliothek. Verbindungen, Werte und Ereignisse der „Abfülllinie Nord“ entstehen ausschließlich im Browser; Speichern, Schreiben, Löschen, Import und Verbindungszugriffe werden vom Demo-Datenanbieter zentral abgewiesen. Zertifikatsdetails, Kennwörter und Kundendaten sind nicht enthalten.
Praxisdemo öffnenPlattformfunktionen
Vom Verbindungsprofil
bis zur Langzeitanalyse.
RPLC verbindet Konfiguration, Laufzeit und Diagnose in einem Host mit getrennten Clients und definierten Fehlerbehandlungen. Validierte Modelle vereinheitlichen die Daten für Oberfläche und Schnittstellen.
MEHRERE VERBINDUNGEN
Mehrere SPS-Verbindungen
Unabhängige Clients, Zustände und Fehlergrenzen für klassisches S7Comm, S7Comm Plus/TLS und OPC UA.
KONFIGURATION
Direkt und übersichtlich konfigurieren
SPS-Verbindungen und Variablen getrennt verwalten, Symbole online auswählen und die vollständige Anlagenkonfiguration sichern oder wieder einlesen.
HISTORIAN & TRENDS
SQLite-Historie und Analyse
Typabhängige Abtastung, Langzeitaggregate, mehrere Trendspuren, zwei Messcursor, Ereignismarker und Zeitfensterexport.
ALARME & EREIGNISSE
Alarme im Blick behalten
Hysterese, Verzögerung und Priorität mit übersichtlicher Anzeige aktiver Meldungen und automatischer Rückkehr in den Normalzustand.
DATENWEITERGABE
REST und CSV
Benannte Variablen über REST bereitstellen und eigene CSV-Aufträge mit Intervall, Dateiverhalten und Variablenauswahl planen.
BETRIEB
Gesamtübersicht und Datensicherung
Verbindungsstatus, Datenqualität, Alarme und Historie überwachen sowie die gesamte Konfiguration exportieren und wiederherstellen.
Durchgängiges Datenmodell
Klare Variablennamen.
Isolierte Verbindungen.
Die Beispiele zeigen drei konkrete Zugriffswege: direkte S7-Adresse mit .NET, symbolischer S7Comm-Plus-Pfad und die Excel-Anbindung über den COM-Client.
await using var plc = new PlcClient(
new PlcConnectionOptions
{
Name = "Dosierstation",
IpAddress = "192.168.10.11",
Series = PlcCpuFamily.S1500
});
if ((await plc.ConnectAsync()).Success)
{
var value = await plc.ReadAsync(
new PlcVariableDefinition
{
ConnectionId = plc.Options.Id,
Name = "Füllstand",
Address = "DB1.DBD0",
DataType = PlcDataType.Real
});
}
DB1.DBD0 wird mit dem festgelegten SPS-Datentyp gelesen.
await using var plc = new S7PlusClient(
new S7PlusConnectionOptions
{
Name = "Abfüllstation",
IpAddress = "192.168.10.21",
TlsServerName = "plc-abfuellung.local"
});
if (await plc.ConnectAsync())
{
var value = await plc.ReadSymbolAsync(
"\"Abfuelllinie_DB\".\"Status\".\"Freigabe\"");
}
ReadSymbolAsync löst den TIA-Pfad in der verbundenen SPS auf.
Sub FüllstandLesen()
Dim plc As Object
Set plc = CreateObject( _
"RabkoEngineering.Rplc.ExcelClient")
If Not plc.Configure("Dosierstation", _
"192.168.10.11", 102, "S1500", 5000) _
Then GoTo Fehler
If Not plc.Connect() Then GoTo Fehler
Range("B2").Value = _
plc.Read("DB1.DBD0", "REAL", 0)
plc.Close
Exit Sub
Fehler:
MsgBox plc.LastError
plc.Close
End Sub
Der x64-COM-Client liest klassische S7-Adressen direkt in die Arbeitsmappe.
Eine Störung bleibt lokal
Timeout oder Protokollfehler einer SPS-Verbindung beeinträchtigen die übrigen Clients nicht.
Arrays und UDTs als Felder
Verschachtelte Werte werden ausklappbar dargestellt und können feldweise gelesen oder geschrieben werden.
Variablen online auswählen
S7Comm Plus und OPC UA stellen einen Variablenbrowser direkt im Anlege- und Bearbeitungsdialog bereit.
Wert, Zeit und Qualität
RPLC führt typisierte Werte, Zeitstempel und Qualitätszustände gemeinsam durch Oberfläche und Historie.
Einsatz und Integration
Eine Datenbasis.
Mehrere Verbraucher.
Bibliothek und Host lassen sich getrennt einsetzen. Dadurch reicht RPLC vom kleinen .NET-Werkzeug bis zum dauerhaft laufenden SPS-Datenhost.
Betrieb und Administration
Verbindungen, Variablen, Alarme, Trends und Exporte in einer zentralen Weboberfläche.
Individuelle Anwendungen
Die kompakte Bibliothek direkt in Fach-, Desktop- oder Integrationsanwendungen einbinden.
Bestehende Arbeitsmappen
Moderner x64-COM-Server mit neuer und binär kompatibler Identität für vorhandene Windows-Abläufe.
Externe Systeme
Snapshots, Werte, Historie, Alarme und Diagnose über die versionierte REST-Schnittstelle bereitstellen.
Von der SPS zum Betrieb
Passend eingerichtet.
Professionell integrierbar.
RPLC unterstützt die strukturierte Einbindung von SPS-Daten in bestehende oder neue Anwendungen. Umfang und Umsetzung richten sich nach den Anforderungen des jeweiligen Projekts.
- 01Zielsysteme prüfen
CPU, Firmware, Provider, Netzwerk, Zertifikate und reale Protokollvoraussetzungen erfassen.
- 02Datenmodell definieren
Verbindungen, Adressen oder NodeIds, Typen, Qualität, Zyklen und Schreibgrenzen festlegen.
- 03Betrieb integrieren
Blazor, REST, Excel oder eine eigene .NET-Anwendung passend zum Ablauf einsetzen.
- 04Hardware abnehmen
Fehlerfälle, Security, Backup, Diagnose und reales Verhalten mit den freigegebenen Geräten testen.
Technischer Überblick
Aktueller Plattformstand.
Transparent eingeordnet.
Der technische Funktionsumfang wird laufend weiterentwickelt und transparent dargestellt. Maßgeblich sind die Anforderungen und Rahmenbedingungen des jeweiligen Einsatzes.
- Runtime
- .NET 10, SDK-Linie 10.0.301
- Version
- RPLC 1.0.6
- Auslieferung
- Eigenständiger Windows-Installer ohne Entwicklungs- oder vorkonfigurierte Kundendaten
- Provider
- Klassisches S7Comm, S7Comm Plus/TLS mit symbolischem Zugriff und OPC-UA-Client
- Adressierung
- Absolute S7-Adressen, symbolische S7-1500-Variablen und OPC-UA-NodeIds
- Daten
- Boolesche, numerische, Zeit-/Datums- und Zeichenkettentypen sowie Arrays und Strukturen
- Host
- Blazor Web App und Windows-Service mit mehreren unabhängigen Verbindungen
- Integration
- .NET-API, REST v1, OpenAPI und x64 Excel-COM
- Historie
- SQLite/WAL, Trends, Aggregate, Marker, Alarme, Ereignisliste und CSV-Export
- Betrieb
- Gesamtübersicht, Verbindungs- und Datenqualität, Alarmstatus sowie Konfigurationssicherung
- Installation
- Eigenständiges Windows-Paket mit Rabko-Branding und sauberem Erststart ohne Entwicklungsdaten
Häufige Fragen
RPLC klar eingeordnet.
Ist RPLC eine Bibliothek oder eine fertige Anwendung?
Beides ist getrennt nutzbar. Die .NET-Bibliothek stellt den Datenzugriff bereit; die Blazor-Anwendung ergänzt Konfiguration, Historie, Alarme, Gesamtübersicht und externe Schnittstellen.
Wie wird RPLC ausgeliefert?
RPLC wird als Windows-Installationspaket bereitgestellt. Der Installer enthält keine Entwicklungs-, Test- oder vorkonfigurierten Kundendaten; die Einrichtung beginnt auf dem Zielsystem mit einem sauberen Datenbestand.
Welche Verbindungsmöglichkeiten werden unterstützt?
Klassisches S7Comm, S7Comm Plus/TLS mit symbolischem Zugriff und OPC UA unterstützen Lesen und Schreiben im jeweils dokumentierten Umfang. OPC UA kann ohne Nachrichtensicherheit oder mit SignAndEncrypt betrieben werden; Zertifikat und Benutzeranmeldung sind abhängig von der SPS optional.
Kann RPLC mehrere SPSen gleichzeitig verwalten?
Ja. Der PlcConnectionManager und der Blazor-Host führen mehrere Verbindungen mit getrennten Clients, Zuständen und Fehlergrenzen. Eine gestörte SPS soll die übrigen Verbindungen nicht mitreißen.
Unterstützt OPC UA Browse und Subscriptions?
Ja. Der Client kann Adressräume durchsuchen, NodeIds importieren und Werte per Subscription überwachen. Verbindungsabbruch, Wiederverbindung und Qualitätszustände werden im gemeinsamen Laufzeitmodell verarbeitet.
Was zeigt der öffentliche Live-Simulator?
Der Live-Simulator kompiliert dieselbe RPLC-UI-Bibliothek wie die installierte Anwendung als Blazor WebAssembly. Ein lokaler Demo-Datenanbieter führt mit simulierten Beispieldaten durch Gesamtübersicht, SPS- und Variablenkonfiguration einschließlich Symbolbrowser und UDT-Editor, Alarme, Trends, CSV-Aufträge und Konfigurationssicherung. Er benötigt keine SPS, überträgt keine Prozessdaten und weist alle verändernden Aktionen zentral ab.
Kann Rabko Engineering bei der Einführung unterstützen?
Nach Vereinbarung sind Architektur- und Sicherheitsprüfung, Hardwareabnahme, Konfiguration, kundenspezifische Erweiterungen, Integration, Wartung und Support möglich.
RPLC einsetzen
Welche Daten sollen
sicher nutzbar werden?
Beschreiben Sie Zielsysteme, Firmware, gewünschte Datenwege und den späteren Betrieb. Sie erhalten eine nachvollziehbare technische Einschätzung.
RPLC-Projekt besprechen






